Meine Leidensgeschichte

Ich selbst litt über ein Jahrzehnt unter starkem Sodbrennen, verursacht durch einen Zwerchfellbruch, der zuletzt bis zur Entzündung der Speiseröhre 2. Grades reichte.

Ich stand vor der Entscheidung OP oder dauerhafte Medikamenteneinnahme?

Beides kam für mich aufgrund der erheblichen Risiken nicht in Frage, weshalb ich selbst nach Alternativen suchte und Sie schließlich fand und gleichermaßen erstaunt war, dass dieses Wissen so schwer zugänglich ist.

Ich bin eigentlich studierter Wirtschaftswissenschaftler, 1983 geboren und litt über ein Jahrzehnt an schwerem Reflux.  Es begann schon früh während meines Studiums, dass ich mit für Ärzten scheinbar unerklärlichen Symptomen wie Herzschmerzen, Völlegefühl, Müdigkeit, ständigem kranksein, Heiserkeit, Husten etc. zu kämpfen hatte.

Meine jahrelangen gesundheitlichen Probleme und der damit verbundene Leidensdruck lenkten meine Aufmerksamkeit nun gezwungenermaßen auf das Gebiet der Medizin.

Mein Sodbrennen und der andauernde Reflux wurden sehr schnell, nach einer Magenspiegelung (eine von vielen die noch kommen sollten) auf meinen Zwergfellbruch zurückgeführt und den ich dann auch artig mit den von den Ärzten verschriebenen Medikamenten behandelte. Das linderte zwar schnell jenes stechende Brennen, aber eben nur sehr kurzweilig und die anderen o.g. Symptome blieben nahezu unverändert.

Leider wurden die Beschwerden immer schlimmer und auch das Sodbrennen kam trotz Protonenpumpenhemmern immer stärker zurück.

Erneut beim Arzt vorstellig sagte mir mein Gastroenterologe schließlich, dass ich austherapiert sei und ich einen Reiz Darm hätte, da könne man nichts machen, damit müsse ich nun leben.

Weiter würde er mir zu einer OP raten. Dass würde alle Probleme lösen und ich könnte anschließend wieder beschwerdefrei leben. Empfehlung für eine super Klinik in meiner Nähe gab es gratis dazu.

Super also Termin vereinbart und operieren lassen – gerne, wenn ich dann wieder gesund bin, dachte ich mir sicher zu sein die Lösung meiner Probleme gefunden zu haben!

Zum Glück geriet ich bei den Vorbesprechungen zu der Reflux OP an einen Arzt der seiner Pflicht nachzukommen schien und mich über mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen aufklärte.

Aufgrund meiner daraufhin geäußerten Ängste (vor den von mir recherchierten Risiken und Nebenwirkungen und Erfolgsaussichten der OP Varianten) empfahl er mir, doch etwas genervt wie es mir schien, meine Beschwerden erneut mit einem Gastroenterologen zu besprechen, der dann die medikamentöse Therapie entsprechend anpassen würde. Er gehe jedoch davon aus, dass eine OP auf lange Sicht unausweichlich wäre und er mir das Leiden lieber ersparen und stattdessen gleich operieren wolle.

Meine Angst vor der OP aufgrund der Nebenwirkungen / Komplikationen war jedoch geschürt.

Super, die Hoffnung auf eine Anpassung der medikamentösen Therapie blieb in meinem Kopf hängen und setzte erneute Hoffnung auf Besserung mit Medikamenten frei. Also wieder zum Gastroenterologen. Natürlich nicht zu dem der mir sagte ich sei austherapiert. Weil in den letzten Terminen wirkte der Arzt schon recht genervt von mir (weil ich ständig alles genau verstehen wollte und auf die erheblichen Nebenwirkungen eingehen wollte) , das war mir zu unangenehm. Also ab zu einem anderen Kollegen seiner Zunft, der natürlich erstmal wieder eine Magenspiegelung durchführte (diesmal auf Empfehlung des Arztes ohne Narkose). Ca. 3 min, sehr unangenehmes aber doch recht gut auszuhaltendes punktuelles Druckgefühl im Magen. Würgereiz spielt keine Rolle, weil mein Rachen mit einem Spray betäubt wurde. Also alles in allem kein Problem. Als der Schlauch den Schließmuskel der Speiseröhre zum Mageneingang erreichte musste ich mehrfach Schlucken, damit der Arzt den Schlau in den Magen bekam. Wie hatten die Ärzte das nur vorher geschafft als ich in Vollnarkose gespiegelt wurde? Darüber möchte ich gar nicht nachdenken.

Ergebnis: Speiseröhre war bereits entzündet und er würde mir raten meine Dosen der Medikamente zu erhöhen und zusätzlich weitere Antazida in Kombination einzusetzen, um ein weiteres Voranschreiten der Speiseröhrenentzündung zu verhindern (zu dem Zeitpunkt bereits Stadium 2 trotz der Therapie mit Medikamenten erreicht).

Das Problem für mich war jedoch schon bald, dass auch das Völlegefühl im Magen mittlerweile unerträglich wurde. Zudem halfen die Medikamente immer schlechter gegen mein Sodbrennen. Noch mehr als alles in Kombination und den sehr hohen Dosen die ich mittlerweile nahm (täglich 40 mg Protonenpumpenhemmern + zusätzlich diverse Antazida aus der Apotheke bei akuten Beschwerden, die trotz Einnahme nicht richtig verschwinden wollten) schien mir nicht mehr Zielführend zu sein.  

Intuitiv spürte ich das eine OP unausweichlich wurde. Doch leider hatte ich mittlerweile eine große Angst, da ich mich zwischenzeitlich in Internetforen aufschlaute und mit Bekannten unterhielt die diese OP bereits hinter sich hatten. Ergebnis, extreme Nebenwirkungen und Rückfälle nach der OP scheinen keine Seltenheit!  Mein Arzt aus der Klinik wies mich zwar auf diese Nebenwirkungen hin, aber spielte er die Häufigkeit herunter? Oder war er so gut, dass es bei Ihm nicht vorkam?

In den Foren liest man (unter vielen anderen Nebenwirkungen) häufig von dem Völlegefühlt welches nach der OP dauerhafte verbleibe und teils auch nach der OP noch Medikamente zu nehmen sind um das Sodbrennen zu unterdrücken.

Bitte was? Genau das und natürlich das Sodbrennen wollte ich doch aber verhindern! Und da mir die Medikamente meine Lebenskraft zu rauben schienen war ich verzweifelt.

Der Leidensdruck und meine Angst vor OP`s waren mittlerweile so hoch, dass ich anfing selbst zu recherchieren, um endlich eine Lösung zu für meine verzweifelte Lage zu finden, da mir die Ärzte anscheinend nicht mehr zu helfen wussten.  Irgendwas muss es doch geben was mir hilft so meine Hoffnung aus der Verzweiflung heraus.

Je tiefer ich in die Materie eintauchte, je erstaunter wurde ich welche Nebenwirkungen von den Medikamenten bereits bekannt waren und weitere die im starken Verdacht standen von selbigen ausgelöst zu werden. Es gibt zahlreiche Erkenntnisse wie schädlich Langzeit Therapien mit Medikamenten sind und es schien als würde das, was ich bei mir spürte (ständige Verschlechterung meines Gesundheitszustandes mit den entsprechenden o.a. Symptomen) exakt zu dem zu passen was ich recherchierte.

Warum wies mich kein Apotheker oder Arzt darauf hin? Mit meinem neuen Wissen ausgestattet konfrontierte ich die Ärzte und war schier sprachlos wie die Antworten ausfielen.

Einige Ärzte und Apotheker schienen mit meinen Recherchen konfrontiert geradezu wütend auf mich zu werden. 

Sätze wie, ich solle mich nicht so anstellen und was ist mir lieber, das Risiko seltener Nebenwirkungen oder Speiseröhrenkrebs? Protonenpumpenhemmer beispielsweise können problemlos dauerhaft eingenommen werden und sie würden vielen Patienten verschrieben und das völlig zufriedenstellend, sie können meine Ängste nicht nachvollziehen. Auch wurde des Öfteren versucht klarzustellen wer hier der Arzt ist und dass ich den Aussagen schon glauben schenken kann und ich selbst nicht in der Lage wäre das zu beurteilen, da mir der medizinische Hintergrund fehle.

Im Endeffekt war offensichtlich: Entweder sie kennen die entsprechenden Studien und wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht, Ignorieren sämtliche Erfahrungsberichte oder sie verschweigen diese oder spielen sie, warum auch immer, herunter.

Wie auch immer ich brauchte eine Lösung und zwar bald. Also lass ich weiter unzählige Erfahrungsberichte und Studien und je tiefer ich in die Materie eindrang, je mehr Verständnis ich erlangte, je mehr wurde mir bewusst warum die Medikamente auf Dauer nicht helfen, warum die OPS so schwere Nebenwirkungen und Komplikationen haben und das ist keinesfalls als Selten abzutun, wie Sie später lesen werden.

Damit war klar Alternativen mussten her. Berichte darüber sind nur schwer zu finden und oft nicht wissenschaftlich belegt. Ok was habe ich zu verlieren also alles ausprobiert.

Schließlich wurde ich bei den Ernährungswissenschaften fündig (auch wenn es so salopp daher gesagt ist, über 2 Jahre Versuche mit einigen Rückschlägen waren dem vorausgegangen). In dieser Zeit habe ich auch viele Euros verschwendet, da allen Versprechen geglaubt, aber ich wollte bzw. musste jedem Hinweis, jeder Hoffnung nachgehen.

Ich fand schließlich Wirkstoffe, natürliche Substanzen der Natur, die ein Gesunden in der Theorie versprachen, aber leider nur basiert auf persönlichen Erfahrungsberichten. Egal mein Leidensdruck zwang mich dem nachzugehen. Also probierte ich allerlei aus und stellte schließlich fest, meine Symptome wurden besser.

Erste Erfolge beflügelten mich immer weiter zu machen und immer tiefer in die Materie einzudringen und völlig unvoreingenommen alles auszuprobieren und fand so wirksamen Therapien.

Warum erzählte mir das niemand, warum fand man dieses Wissen so schwer im Netz? Warum wissen die Ärzte oder Apotheker das nicht? Es gibt doch so viele Leidensgenossen denen dieses Wissen zugänglich gemacht werden muss. Das war für mich der Punkt mein Wissen niederzuschreiben und öffentlich zugänglich zu machen, um anderen den langen Leidensweg zu ersparen, den ich dafür gehen musste.

Heute scheine ich vollständig geheilt (Zwergfellbruch besteht nach wie vor). Auch meine Speiseröhre ist vollständig abgeheilt (ja da musste mal wieder eine Magenspiegelung her, aber diese aus eigenem Interesse, um bestätigt zu wissen was ich zu fühlen glaubte und nicht mehr aus meinem Leidensdruck heraus und ja wieder ohne Narkose (immer noch unangenehm aber immer noch auszuhalten).

Selbstverständlich nehme ich keine Medikamente und habe mich auch nicht operieren lassen und bin so dankbar dafür, trotzdem gesund zu sein.

Ich wünsche Ihnen nun einen erfolgreichen Weg zu Ihrer Gesundung und viel Spaß und Freude an einem bald hoffentlich ebenfalls Beschwerdefreien Leben ohne OP und Medikamente.